Urlaub im „Gelobten Land“: Tag 3

Natürlich ist der Urlaub noch nicht zu Ende und somit ist es auch mit dem Bierkonsum noch nicht vorbei. Diesmal sind wir quer durch Bamberg gewandert und haben uns empfohlene Brauereien und Biere angeschaut und verkostet:Natürlich mussten wir zuerst das berühmte „Echt Schlenkerla Kräusen hefetrüb“ probieren. Dazu sind wir direkt in das Gasthaus der Schlenkerla Brauerei eingekehrt, um es direkt aus dem Holzfass gezapft zu bekommen. Das schwarze Bier mit einer super schönen Schaumstabilität riecht nach geräuchertem krossen Speck. Im Geschmack ist dieses Aroma noch einmal ausgeprägter und schmeckt nach deftigem krossen Speck mit einem super eleganten Rauchfinish. Der Rauchgeschmack ist sehr kräftig und langanhaltend und erinnert stark an die bekannten Speckchips aus dem Supermarkt.

In der Brauerei Spezial haben wir das Lagerbier getrunken, welches uns von gefühlt ganz Bamberg empfohlen wurde. Da Bamberg ja berühmt und bekannt für seine Rauchbiere ist, hat auch dieses natürlich ein rauchiges Aroma. Auch steigt einem sofort der starke Geruch von geräuchertem Speck in die Nase. Allerdings hat dieses Bier ein anderes Speckaroma. Es ist nicht so „krustig“ und „fettig“ wie das vom Schlenkerla Rauchbier und hat nicht dieses aufdringliche Speckaroma, welches den ganzen Abend auf der Zunge verbleibt. Die Farbe des Bieres ist hellbraun rotgold.

Des Weiteren haben wir in der Brauerei Spezial auch das Märzenbier getrunken. Selbstverständlich findet man auch hier wieder das Raucharoma der Baconchips im Geruch. Dieses Aroma ist schwerer speckiger und hefiger als das vom Lager. Es riecht abgerundeter. Der Geschmack ist eher leicht bitter und sehr stark rauchig (Lars sieht/schmeckt das nicht so).

In dieser Brauerei haben auch noch das Weissbier probiert. Das trüb gelbe Bier hat in meinen Notizen einen „trüben Tornado“. Fragt mich bitte nicht, was ich euch damit sagen wollte. Das dritte Bier war wohl Eins zu viel. (: In jedem Falle ist es sehr erfrischend und schmeckt ganz leicht bananig. Der Geruch ist auch bananig und hefig.

Als nächstes waren wir in der Privatbrauerei Fässla. Von diesen Bieren und auch der Location waren wir nicht sehr überzeugt. Wir haben ein Goldpils und ein Lagerbier getrunken, welche eher standartmäßig geschmeckt haben und nicht wirklich erwähnenswert waren.

Die vorletzte Brauerei des Urlaubs war die Brauerei Müller Debring. Dort haben wir das naturtrübe Micherla getrunken, welches metallisch und malzig riecht. Im Geschmack ist es mild, süß und süffig, ein klein wenig metallisch und leicht bitter.

Dort wollten wir auch unbedingt noch das dunkle Vollbier probieren. Dies war auch wieder im Geruch und Geschmack metallisch, süss und malzig.

Brauerei Greifenklau. Ja, was soll ich euch dazu sagen. Wir sind 29 km quer durch Bamberg bei 30° gewandert ohne jeglichen Proviant. Dementsprechend umfangreich fällt auch diese Bewertung hier aus. In einem sehr sehr kleinen Dorf haben wir endlich ein winziges Gasthaus aufgestöbert. Die Gäste waren sehr überrascht, dass sich fremde Leute zu ihnen verirrt haben und wir wurden dementsprechend beobachtet. Dabei waren wir doch einfach nur froh über ein kühles Getränk. Das Urteil also: „Leggaaaa“!

Zusammenfassend kann man sagen das Bamberger Biere überwiegend leicht metallisch und/oder rauchig schmecken. Alle Gasthäuser haben eines gemeinsam: sie sind urig, urgemütlich und sehr rustikal gestaltet.

Lars möchte euch in einem Sonderbeitrag noch etwas mehr über die Weyermann Mälzerei berichten. Erinnert ihn ruhig noch einmal daran! (;

Einen guten Start in die Woche und vielleicht reist ja der eine oder andere auch mal in das „Gelobte Land“.

 

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