Systembolaget #1

Heute startet eine neue Serie auf angezapft. Ich denke mal meine Einkäufe im Systembolaget werden für einige Beiträge ausreichen. 😅

Momentan befinde ich mich, wie bereits einige Male erwähnt und nun auch zum letzten mal, in Schweden. Bier und andere alkoholische Getränke über 3,5 Promille werden hier im Systembolaget verkauft.

Auf der einen Seite natürlich toll ein Bierparadies mit der geballten Ladung an tollen Bieren in einem Geschäft vorzufinden. Auf der anderen Seite auch irgendwie merkwürdig, da es eben nicht nur Bier gibt, sondern eben sämtlichen Alkohol. Nicht unüblich, dass Einheimische schnell am Samstag um 15 Uhr kurz vor Ladenschluss das Geschäft stürmen um palettenweise Bier und Weinkartons rauszutragen. Ob das der Sinn dieser Alkoholeinschränkung ist?

Naja in jedem Falle super praktisch ist die riesige Auswahl die man online findet. Bei Gefallen kann man sich diverse Sachen einfach in das gewünschte Geschäft liefern lassen, sollte es nicht vor Ort verfügbar sein.

Nach dieser endloslangen Einleitung kommen wir nun zu den ersten Errungenschaften aus dem Systembolaget.

Das Passion Pale Ale von Poppels. Bereits 100 mal auf Instagram erwähnt wie tolle es schmeckt. Im Geruch überzeugt bereits eine tolle Kombination aus frischer Limette, fruchtiger Mango und Maracuja mit einem leicht honigsüßem Abgang. Diese Kombination der verschiedensten Aromen erinnert ein wenig an Gummibärchen. Im Geschmack dominiert die Frucht und schmeckt hier eher nach frischer Mango und Maracuja und nicht nach Gummibärchen. Der leicht honigsüsse Abgang bleibt ganz ohne unangenehme Bittere. Super Bier und die Brauerei ist für mich DIE Entdeckung der letzten Monate. Hier werde ich mich wohl noch weiter durch das Sortiment testen…

Pühaste fährt mit bei dem Sume ein Feuerwerk an Fruchtaromen auf. Schwere Fruchtaromen von Mango und frischer Ananas dominieren im Geruch und vermischen sich mit einer kräftigen Würze. Und auch im Geschmack dominiert die Fruchtigkeit der Ananas und der Mango und endet mit leicht grasigen Noten. Ein sehr schweres fruchtiges und würziges double IPA, welches aber irgendwie dennoch ausgewogen und nicht zu anstrengend und überladen wirkt.

Das Fatamorgana von Omnipollo ist ein tolles Imperial IPA mit tollen und frisch-fruchtigen Noten von Mango und Maracuja mit leichten Citrusnoten, was dem IPA ein gewissen Frische und leichte Säure verleiht. Auch im Geschmack angenehm fruchtig. Hier überwiegt die schwere Mango mit einer hopfigen Bittere. Auffallend ist die deutliche Trübung. Ich finde die 8% merkt man nicht unbedingt beim Trinken. Wieder ein tolles Werk von Omnipollo. Zwar wieder ein stolzer Preis aber ich würde trotzdem wieder zuschlagen.

Hier haben wir eine Berliner Weisse von To Øl, die mit Orangen gebraut wurde. Im Geruch überraschend schwefelig und nach überreifer Orange. Geschmacklich fährt die Weisse mit einer kräftigen und Intensiven Kombination aus künstlichem Pfirsich und Orange, sowie saftiger Mandarine und Grapefruit auf. Ein interessantes Bier, welches mir auch gut geschmeckt hat. Nur an eine Berliner Weisse hat es mich jetzt nicht unbedingt erinnert.

Was für ein Name. Das Nebuchadnezzar ist passend für einen babylonischen König sehr mächtig, kräftig und dominant. Sehr viel tropische Frucht, vor allem Maracuja und sehr schwere und sehr reife Mango. Hier merkt man die 8,5% sehr deutlich und die Frucht und die Hopfigkeit ist fast erschlagend ohne eine deutliche Bittere zu zeigen. Hier muss ich sagen, ist es mir etwas zu unausgewogen.

Wir sehen uns nächsten Donnerstag zu Beitrag #2. Bis dahin eine tolle Woche und Skål! 🇸🇪🍻

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