Sommerabend auf dem BRLO Brewfest

Letztes Wochenende fand am Ubhf Gleisdreieck auf dem mittlerweile riesigen Gelände von BRLO das Brewfest statt.

Vor Jahren war ich schon einmal bei BRLO im Rahmen der Berlin Beer Week und war dort bei einem Herrengedeck-Abend. Mittlerweile hat sich der moderne Biergarten mindestens verdoppelt und auch der Innenraum ist wunderschön und ebenfalls riesig und super modern.

Für das Brewfest musste man sich ein Glas für 5€ kaufen (wieder ein Glas mehr im Schrank, naja) und Token (Plastikmünzen, 1 Token=1€). Dafür waren dann 12 Brauereien mit Craftbeer vertreten, für die dann die Token bestimmt waren. Man konnte 0,1l oder 0,2l oder 0,3l für 2 bis 4 Token erwerben. Ich habe 10 Token gekauft und einen gratis zum Glas erhalten.

Der erste Stand der mich wegen seiner Deko angesprochen hat, war von The Mash Pit aus Berlin. Das ist ein Gemeinschaftsbrauprojekt, wobei es darum geht einen Taproom zu gründen. Für mehr Infos schaut gern bei meinem Instapost dazu vorbei. Wir haben an jedem Stand immer einen 0,1 Probeschluck für 2 Token genommen. Das Who cares wins wheat ale riecht hopfig und tropisch frisch. Geschmacklich auch fruchtig und gewinnt durch das Weizen an Leichtigkeit. Das hebt die schwere Bittere angenehm auf. Ein schönes sanftes Mundgefühl.

Der zweite Stand war The Garden aus Kroatien mit dem Milkshake IPA. Der Geruch war sahnig und nach Erdbeere und vom Geschmack kamen Mango und Passionsfrucht durch. Erinnert stark an eine leicht bittere Erdbeerfruchtmilch.

Daneben war gleich der Stand der Northern Monk Brewery aus UK. Das Neopolitan riecht nach Erdbeer, Vanille und Schokoladeneiscreme.Super angenehm spritzig, frisch und nicht zu süß. Sehr lecker wie eine Joghurette nur nicht so säuerlich oder dieses Fürst Pückler Eis.

Die nächste Station war ein Neipa aus Moskau von Zagovor. Ein sehr mildes Bier, wie ein sehr mildes IPA. Ein wenig langweilig. Geschmacklich nach Mango und Passionsfrucht. Die Farbe war ziemlich komisch. Irgendwie trüb und grau. Aus diesem unansehnlichen Grund habe ich glatt vergessen ein Foto zu machen.

Das nächste Craftbeer war das Waste Bread Bitter von Brussels Beer Project. Das Besondere hierbei: Sie kaufen altes Brot in Brüssel und brauen es ein. Daraus entsteht dann das Bier. Das Bier riecht sehr ungewöhnlich wie angebraten. Geschmacklich treten eher Aromen von stark röstigem Brot auf. Dazu gesellen sich feine Hopfennoten. Das Bier hat ein sehr schweres Mundgefühl und ist im Abgang sehr bitter hinten im Rachen.

Das vorletzte Bier kam auch wieder aus Berlin von Schneeeule. Das Earl grey riecht sehr verrückt für ein Bier. Mich erinnerte das Bier sofort an Ferdi Fuchs Würstchen in einem Ziegenstall. Ein super erfrischendes Bier mit ganz feinen blumigen Teenoten im Abgang.

Das letzte super frische Himbeerbier was das Frambuzi von Tiny Rebel aus Wales. Ein super netter Typ am Ausschank, der an diesem Tag auch schon gern von seinem Bier getrunken hat und unser Glas auch noch ein bisschen voller gemacht hat. (;

Das Frambuzi war ziemlich sauer aber dadurch auch sehr erfrischend. Super leckerer Geschmack nach frischen aber noch unreifen Himbeeren. Nicht so nach diesem unangenehmen süßen und künstlichen Himbeersirup. Zu diesem leichten Bier mit rund 4 Prozent gesellen sich leichte Aromen von nassem Lappen, was zu diesem sauren Bier aber super passt und den Geschmack keinesfalls trübt.

Als nächstes werden ein paar Neuheiten aus dem Kaufland kommen. Bis dahin, ein schönes WM-Wochenende!

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