Bars und Bier in Belgien – Teil III Silversterknaller-Pupsbier

Kommen wir nun auch schon zum letzten Teil der Reise und der Verkostungen. Hier kommt auch noch mal eine sehr sehr sehr spezielle Bar und ein sowas von verrücktes Bier zur Erwähnung was ich noch nie in meinem Leben getrunken hab und hoffentlich auch nie wieder auf die Zunge bekomme, aber schaut´s euch einfach selbst an:

Liefmans Goudenband: Hierzu gibt es einen persönlichen Vergleich. Dieses Fruchtbier erinnert stark an einen selbstgemachten trockenen Johannisbeerwein nur in „Bierform“. Starke Fruchtaromen der Johannisbeere treffen auf trockene Weinsäure und eine wunderbar kräftige Farbe.

Blanche de Namour: sehr hohe Resenz (Sprudelwasser). Dafür hat dieses Bier sehr interessante Aromen von Kräutern und Citrusfrüchten im Geruch. Geschmacklich findet man die leicht säuerlichen Kräuter- und Citrusaromen leider nur in sehr abgeschwächter Form wieder. Es ist aber ein sehr schönes erfrischendes aber gleichzeitig nicht zu schwaches Sommerbier.

Anker Bok: Ein geschmacklich „grünes“ Bier, denn es riecht nach frisch gemähtem Gras. Geschmacklich flacht es leider sehr schnell ab und ist eher unspektakulär. Es ist leicht süßlich aber schmeckt leider kaum nach etwas.

Grimbergen Blonde: Ein herrliches Bier, welches genau meinen Geschmack trifft. Es ist einfach süffig und süß und schmeckt wie ein typisch belgisches Blondes.

Kommen wir nun zum unvergesslichen „Knaller“bier in diesem Urlaub. Die Bar dazu war auch sehr sehr sehr speziell. Es war super eng und dunkel dort drin. Es war einfach nur ein Messiehaus wo jeglicher Kram bis unter die Decke gestapelt war. Sogar auf der Toilette. Kommen wir nun zu dem verrücktesten Bier was ich je getrunken habe. Der erste Eindruck in der Nase war einfach nur ein schwefliger Pups. Geschmacklich war der erste Eindruck, als ob ein Silvesterknaller im Mund explodiert wäre. Es schmeckt sehr süß aber auch sehr unangenehm schweflig auf der Zunge. Eine wahre Geschmacksexplosion, die man nicht noch einmal erleben möchte. Die Flasche wurde auch, eher unüblich für ein Bier, einfach nicht leerer.

Kulminator: in sehr größmütterlicher Wohnzimmeratmosphere findet ihr das Silvesterknaller-Bier. Positiv hier ist die außerordentlich große Bierauswahl. Man bekommt einen riesigen Ordner in die Hand gedrückt mit der man eine Stunde beschäftigt ist darin zu blättern. Negativ ist dort für mich aber die doch sehr trashige Messieatmosphäre. Überall steht etwas im Weg oder wurde auf den Tischen abgelegt. Auch roch es dort wie in eben sehr sehr alten Häusern der Großeltern. Alles sehr speziell dort.

Das war es auch schon mit dem Bericht der belgischen Biere aus Antwerpen. So schnell ging ein wunderbarer Urlaub mit vielen verschiedenen Bieren zu Ende. Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr seid weiter mit dabei, wenn es auf die nächste Bierreise geht.

 

 

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